Für beste Bildung.

Christin Siebel mit anderen Menschen Neumarkt
Bild: Julia Meya

Mit der SPD setze ich mich dafür ein, dass KiTas endlich gebührenfrei werden und Eltern eine spürbare Entlastung im Geldbeutel erhalten. Wir wollen dafür sorgen, dass in unseren Städten die besten Schulen stehen und weniger Unterricht ausfällt. Unsere Kinder und Jugendlichen haben die beste Bildung verdient.

Wir brauchen eine gute Ausbildung für die Fachkräfte von Morgen. Nicht nur an der Uni oder in der Berufsschule, sondern auch in der Praxis im Betrieb. Kein Abschluss ohne Anschluss – auch dafür stehe ich als Sozialdemokratin.

In den nächsten Wochen werden Sie hier detailliert erfahren, wie ich mich für die Bildung von Morgen einsetzen möchte.

 

Beste Bildung von Beginn an: Das KiTa-Zukunftsgesetz

Die Menschen in Nordrhein-Westfalen sprechen sich für mehr Bildungsgerechtigkeit aus. Eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger ist der Meinung, dass sozial schwache Stadtteile größere finanzielle Unterstützung für Bildungsangebote erhalten sollten – davon würden auch Gelsenkirchen und Gladbeck profitieren. In unseren Städten wünscht sich jede:r zweite Bürger:in darüber hinaus eine Entlastung von Familien durch die Abschaffung von KiTa-Gebühren.

Das klingt wie eine schöne Phrase, ist aber meine feste Überzeugung. Als Vorsitzende der Falken Gelsenkirchen weiß ich, wie wichtig die Bildungsarbeit vor Ort in unseren Stadtteilen ist. Wir brauchen hier vor Ort die besten Schulen des Landes. Ich stehe als Kandidatin für die Abschaffung der KiTa-Gebühren und setzte mich ein für mehr Bildungsgerechtigkeit – unabhängig von der Postleitzahl, von Zuwanderungsgeschichte und dem Geldbeutel der Eltern.

Bildung für alle, Teilhabe für alle. Ich bin froh, dass das 71% der Menschen in Gladbeck und Gelsenkirchen auch so sehen. Gemeinsam mit der SPD möchte neben einer deutlich höheren Personalausstattung für die 1.000 Schulen in NRW, Geld für kostenfreies Mittagessen oder außerschulische Projekte zur Verfügung stellen. Das ist ein wichtiger und notwendiger Schritt hin zu bester Bildung für alle Kinder in Gladbeck und Gelsenkirchen.

Bildung ist Digital

Wir brauchen eine echte Digitalisierungsoffensive für NRW. Das bedeutet: Mehr Geld für bessere Infrastruktur und Ausstattung mit Endgeräten. Die digitale Schule darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Ich setze mich dafür ein, dass jedes Kind ein Endgerät gestellt bekommt.

Ich will die Zukunft der folgenden Generationen sichern. Dazu gehört, in den Betrieben die Arbeitsplätze und in der Bildung die besten Köpfe durch gute digitale Infrastruktur zu sichern. Der digitale Wandel muss auch in den Schulen mitgestaltet werden. Das verantwortungsvolle Erlernen von digitalen Kompetenzen ist nicht nur für die Schulzeit, sondern auch für das Leben und Arbeiten in unserer digitalisierten Welt unerlässlich. Dafür ist das beste Internet eine Grundvoraussetzung, damit unsere Wirtschaft und unsere Schulen auch in Zukunft funktionieren.

Die Pandemie hat uns die Schwächen der Digitalisierung im Schulwesen gezeigt. Hieraus müssen wir lernen. Ich möchte, dass innerhalb der nächsten Jahre jedes Kind ein iPad erhält.

Die Welt ist mittlerweile vollkommen digitalisiert. Wir können uns keine analogen und veralteten Schulen mehr erlauben.

Bessere Berufsschulen mit dem Förderprogramm ‚Gute Berufskollegs 2030‘

Alle, die auf einem Berufskolleg waren, haben eine ganz eigene Verbindung zum Berufskolleg. Für den einen ist es der nachgeholte Schulabschluss, für die anderen der schulische Part einer dualen Ausbildung. Berufskollegs sind der Inbegriff von Aufstieg durch Bildung.

Das Investitionsprogramm “Gute Berufskollegs 2030” muss kommen!

In meiner Arbeit als Gewerkschaftssekretärin stehe ich seit Jahren mit den Schulen in unseren Städten im engen Austausch. Immer geht es um die Frage, wie sich Schule und Alltag verändern und ob die Anforderungen noch zeitgemäß sind. Betriebe schauen genau hin, wie es um die Ausstattung der Schulen steht, ob Grundlagen praxis- und zukunftsorientiert vermittelt werden können. Gute Ausbildung findet in modernen und digitalen Berufsschulen statt, daher brauchen wir Unterstützungen für die Kommunen bei den baulichen Maßnahmen sowie eine landesweite Personaloffensive.

Wir brauchen ein Zukunftsinvestitionsprogramm “Gute Berufskollegs 2030” für die dringend notwendigen Investitionen in unseren Berufsschulen. Die Städte müssen bei den Sanierungen unterstützt werden, damit bei uns flächendeckend moderne Bildungseinrichtungen bestehen. Dafür will ich mich im Landtag einsetzen.

Ganzer Einsatz für den Ganztag!

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig der Offene Ganztag ist! Seit 15 Jahren ist der Offene Ganztag ein reines Provisorium: Bis heute gibt es kein OGS-Gesetz, keine Qualitätsstandards und kein Fachkräftegebot. Geben wir dem Offenen Ganztag endlich Gesetzesrang. Wir brauchen ein Ganztagsgesetz für den Primarbereich. Das muss gebührenfrei sein, verbindliche Qualitätsstandards erfüllen, gute Arbeitsverhältnisse für die Beschäftigten bieten und darf nicht nur bloße Betreuung bedeuten.

Die Qualität darf nicht von der Kassenlage der Kommunen vor Ort abhängig sein. Ich will keinen „Billig-Ganztag“, wie von der schwarz-gelben Landesregierung, sondern die Betreuungsqualität massiv erhöhen und den Ganztagsausbau vorantreiben. Die verbindlichen Qualitätsstandards, die eingehalten werden müssen, beziehen sich dabei auf das eingesetzte Personal, die Räume, die Angebote und das Mittagessen in der OGS.

Ich bin der festen Überzeugung, dass Bildungsangebote kostenfrei sein müssen, damit alle Aufstieg durch Bildung erleben können. Es ist daher notwendig und konsequent Elternbeiträge für die Ganztagsbetreuung endlich abzuschaffen.

Als Gewerkschaftssekretärin im offenen Ganztag und sonst überall fordere ich: gute und sichere Arbeitsverhältnisse. Sinnvoll wäre ein einheitlicher Bildungs-Tarifvertrag für alle Berufsgruppen. Dafür setze ich mich gemeinsam mit den Gewerkschaften ein.

 

In unser Region müssen die besten Schulen stehen – Für ‚Gute Schule 2030‘

Wer für unsere Kinder die beste Bildung will, muss auch in die besten Schulen investieren. Unsere Städte legen vor bzw. haben bereits vorgelegt. In Gladbeck ist das neue Heisenberg Gymnasium – als voll digitale Schule – entstanden. Gelsenkirchen wird vier neue Grundschulen bauen sowie voraussichtlich drei neue weiterführende Schulen. Dies kostet sehr viel Geld und darum benötigen unsere Städte finanzielle Unterstützung vom Land. Der Bildungserfolg von Kindern darf nicht von der Postleitzahl abhängen. Wir müssen überall allen Kindern die gleichen Chancen und Lernbedingungen bieten.

Durch das Programm „Gute Schule 2020“ der vorangegangenen SPD geführten Landesregierung sind 50 Mio. Euro nach Gelsenkirchen und 10 Mio. Euro nach Gladbeck geflossen. Wir benötigen weitere Mittel, um die Schulinfrastruktur auf einen modernen Stand zu bringen. Schüler:innen, aber auch Lehrkräfte verdienen eine zeitgemäße, sichere und gut ausgestattete Lernumgebung. Gemeinsam müssen wir unsere Schulen wieder attraktiver machen – auch vor dem Hintergrund des Mangels an Lehrkräften müssen Schulen ein attraktiver Arbeitsplatz sein, der motivierend auf Schüler:innen und Lehrkräfte wirkt.

Aus diesem Grund fordere ich ein neues Sonderprogramm, um Schulneubauten und -sanierungen dauerhaft auskömmlich zu finanzieren und das Schulbudget vor Ort für den flexiblen Einsatz zu erhöhen.  Ich setze mich dafür ein, dass vom Land mehr Geld für unsere Schulen in Gelsenkirchen und Gladbeck zur Verfügung gestellt wird. Ich möchte, dass unsere Region die besten Schulen hat.